Lesungen im Oktober

Hallo meine Lieben,
Da ich vor meinem letzten Artikel über die BuCon lange nichts mehr geschrieben hatte, möchte ich dies mit diesem Bericht gerne nachholen und euch von meinen letzten Lesungen, die sehr unterschiedlich, aber alle sehr schön waren.
Ich beginne mit der aktuellsten, der Lesung im Jumeirah Hotel in Frankfurt. Ich wurde dort von einer netten Veranstalterin angefragt, ob ich nicht Lust hätte in der Woche nach der Buchmesse für geladene Gäste des Hotels aus meinen Kurzgeschichten zu lesen. Dieses Angebot habe ich dankend angenommen und so kam es zur Lesung am 17.10. in dem sehr schönen Hotel in der Frankfurter Innenstadt. Gelesen habe ich in einem sehr schönen Saal voller Bücher.
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BuCon 2013

Hallo ihr Lieben,

Ich würde euch gerne von meinem Besuch auf der Buchmesse Convention 2013 (kurz BuCon) berichten. Die BuCon findet jedes Jahr an einem Tag zeitgleich zur Buchmesse in Dreieich statt. Erstaunlicherweise war ich gestern zum ersten Mal dort- vorher war mir die BuCon ehrlich gesagt gänzlich unbekannt. Der deutsche Phantastik Preis, für den mein Buch “Dämonenschicksal” in der Kategorie “Bestes deutsches Romandebüt” nominiert wurde, wird dort verliehen und somit bin ich auf die Veranstaltung aufmerksam geworden.

Das ist jedoch nicht alles: Viele Verläge und auch Autoren reisen nach Dreieich um dort ihre Bücher und Verläge auf der BuCon vorzustellen. Kai Meyer und Bernhard Hennen waren zwei Autoren die u.a. dort gelesen haben und natürlich auch mein Interesse geweckt haben. So bin ich dann auch um 15 Uhr zu Kai Meyers Lesung gegangen. Gegenstand der Lesung war kein neues Buch von ihm sondern es war rund um sein 20jähriges Jubiläum als Autor: vor etwa zwanzig Jahren ist sein erstes Buch erschienen. Er erzählte mit einem Schmunzeln, dass es damals ein historischer Roman mit Fantasyelementen war, der u.a. dadurch bekannt wurde, dass er negativ in der FAZ zerrissen wurde. Leider habe ich mir den Titel nicht gemerkt, aber es ging um einen Kampf zwischen Goethe und Schiller. Trotzdem verkaufte sich das Buch ganz gut. Obwohl Kai Meyer eigentlich immer gerne Fantasy schreiben wollte, begann er aufgrund von Verlagswünschen mit historischen Romanen, in die sich aber gelegentlich fantastische Elemente schlichen. Sein erster Fantasyroman war dann die “Alchimistin”, den großen Durchbruch schaffte er jedoch erst mit “Die fließende Königin”. Das ist übrigens auch das erste Buch von ihm, dass ich gelesen habe. Weiter habe ich von ihm “Die Wellenläufer”-Triologie, “Die Sturmkönige”-Triologie, “Frostfeuer” und den ersten Band der “Arkadien”-Reihe gelesen. Den zweiten Teil hatte ich gestern bei der BuCon dabei und habe ihn mir von Kai Meyer anschließend signieren lassen.
Während der Lesung hat er vier kurze Passagen aus vier seiner Werke vorgelesen: Einmal aus dem besagten ersten Werk, dessen Name ich vergessen habe, dann das erste Kapitel aus “die fließende Königin”, den Prolog von “Frostfeuer” und anschließend noch einen Auszug aus einem seiner Horrorromane. Somit habe ich auch eine neue Seite an Kai Meyer kennengelernt, denn ich wusste gar nicht, dass er auch Horror schreibt. “Das zweite Gesicht” hieß der Roman, der laut Kai Meyer sehr von den Stummfilmen der 20er Jahre inspiriert wurde und sich um die Diva Chiara Mondschein dreht.

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