Besuch im Restaurant “Eden”

Hallo ihr Lieben,
wie versprochen hier noch ein kurzer Bericht zum veganen Restaurant “Eden” in dem wir in Leipzig waren. Zuerst einmal muss ich sagen, dass es dort echt schön war. In vielen veganen Restaurants herrscht mehr so eine Café/Studentenstimmung, was sich auch in der Ausstattung bemerkbar macht. Das “Eden” jedoch wirkte auf mich wie ein richtiges Restaurant und besonders lebendig wirkte auch die Spieleecke im hinteren Bereich des Restaurants für Familien mit Kindern. 

Positiv fand ich auch, dass es doch eine recht große Auswahl an verschiedenen Speisen gab, die man auswählen konnte. So hat eigentlich jeder etwas für sich gefunden. Ich fange mal bei mir an. Ich habe einen “Burrito-Bowl” bestellt (für 8,80 Euro), mit einer Füllung aus: gebratenem Chilli-Mais, Chilli-Bohnen und Limetten-Koriander-Reis und veganer Sour Cream und Guacamole. Der “Teig”, der als Behälter für die Füllung diente, war ziemlich knusprig und (ich vermute) aus Weizen gemacht, leider habe ich aber vergessen nachzufragen. Auf jeden Fall, war er super lecker und knackig!

Im Hintergrund auf dem Bild seht ihr die Bestellung meiner Freundin: Sie hat ein “grünes Ratatouille” bestellt. Was genau das war weiß ich nicht mehr genau, ich weiß nur noch, dass u.a. Chicoree und Polenta dabei waren. Sie fand es zwar lecker, musste allerdings nachwürzen und fand die Portion etwas klein. Während ich mit meinem “Burrito-Bowl” fast Schwierigkeiten hatte das alles aufzuessen! War sehr sättigend.

Meine zweite Freundin und meine Schwester hatten dieses Sojaschnitzel mit einem Kartoffelgratin und Preiselbeer-Rotkohl mit einer Apfel-Zwiebel Sauce bestellt (Preis: 9,50 Euro). Ich habe den Kartoffelgratin probiert und fand ihn richtig, richtig gut !! Meine Freundin fand es eigentlich auch ganz lecker, sagte aber ganz klar, dass das Sojaschnitzel zwar gut sei, aber nicht an Fleisch herankomme. Außerdem fand sie das Gericht etwas zu süß und musste mit Salz nachwürzen. (Meine Mutter jedoch, welche die Rote Beete bei meiner Schwester probiert hat, fand sie total gut so. Ich denke, das ist auch immer Geschmacksache mit den Gewürzen.)  

Zu den Gerichten meiner Eltern kann ich jetzt gar nicht mehr so viel sagen, da ich sie nicht probiert habe, aber ich denke sie verdeutlichen noch mal die Vielfalt an Gerichten, die das Eden zu bieten hat:
Meine Mutter hat einen Salat gegessen, der so aussah:

und mein Vater hat die hausgemachte Indische Vorspeisen Platte bestellt.

Meinen Eltern hat es ganz gut geschmeckt. Ich denke die Bilder haben einen ungefähren Eindruck von der Essensvielfalt des Edens gegeben. Wer trotzdem noch mehr sehen will, sollte einen Blick auf die Speisekarte werfen. Schließlich haben meine Schwester und meine Freundin beschlossen, noch einen Nachtisch zu bestellen: Zwei Bratapfeltaschen mit hausgemachter veganer Vanillesauce (für 4,90 Euro).
Hier an dieser Stelle wäre mein einziger negativer Kritikpunkt, denn wir mussten ziemlich lange auf die Apfeltasche warten und haben schon fast bereut, dass wir sie bestellt haben, da wir so das Gefühl hatten viel vom Sonnenschein draußen zu verpassen. Als die Bratapfeltaschen dann kamen, waren wir erstmal alle positiv überrascht, da sie viel größer waren, als wir gedacht hatten, da die Kellnerin uns erstmal vorgewarnt hatte, dass die Taschen wirklich nur klein wären und eventuell nicht ideal zum Teilen. Hat aber ganz gut geklappt Wink Fazit von den Schnitzel-Essern: Die Taschen waren fast weniger süß, als das Schnitzel. Sie hätten sich die Bratapfeltaschen etwas Süßer gewünscht. 

Alles in allem hat es mir persönlich gut im Eden gefallen. Die Bedienung war freundlich und die Preise fair. Ich würde allen Veganern das Eden empfehlen. Nicht-Veganern auch, wenn sie offen für Neues sind und ein Soja-Schnitzel essen, um es auszuprobieren und nicht, um es mit Fleisch zu vergleichen.

Ich hoffe ihr konntet euch ein Bild vom Eden machen! Lasst mich wissen, ob ihr auch schon mal dort wart und wie ihr es fandet.
Liebe Grüße,
Eure Greta

Ein Gedanke zu “Besuch im Restaurant “Eden”

  1. Pingback: Veganes in Frankfurt | Greta Zicari